Anfang August flog ein ganzer Schwarm Stare in Nachbars Garten ein, um sich über die reifen Holunderbeeren herzumachen. Ein “Schauspiel” wie ich es zuvor noch nicht erlebt hatte. Weder der große Holunderbusch noch die gut 20 m hohe Tanne boten genug Platz für alle, so dass sie sich auch auf den umliegenden Hausdächern niederließen.
Sicherlich war dies nur ein kurzer Zwischenstopp auf ihrem Weg zu den wesentlich ergiebigeren Weinbergen an der Bergstraße, die nur wenige Kilometer von uns entfernt liegen.
Bei wesentlich sonnigerem Wetter konnte ich einen sehr kleinen Trupp von Staren ebenfalls im Holunderbusch filmen. Hier kann man auch gut erkennen was für hübsche Vögel Stare eigentlich sind und wie schön ihr Gefieder in allen Farben schillert.
Wie man in Hawis Naturlexikon nachlesen kann, besteht ihre bevorzugte Nahrung aus Schnecken, Raupen und Insekten. Das macht sie für unsere Gärten doch recht nützlich. Aber Holunderbeeren, Kirschen und Trauben finden sie auch sehr köstlich. Wenn man aber nur vereinzelt Stare in seinem Garten beherbergt, ist der Nutzen größer als der Schaden, den sie an unseren Beerenfrüchten anrichten. Wenn allerdings ein ganzer Starenschwarm darüber herfällt, kann er leicht eine ganze Ernte vernichten, was sie leider z.B. bei Winzern sehr unbeliebt macht.